Die Schweizerische Kommission für die Erhaltung von Wildpflanzen SKEW wurde 1991 auf die Initiative von Dr. G. Kleijer der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Landwirtschaft Changins (heute: Agroscope Changins-Wädenswil ACW) gegründet, gleichzeitig mit der Schweizerischen Kommission für die Erhaltung von Kulturpflanzen SKEK.

Das Ziel der SKEW ist es, die Bemühungen zur Erhaltung der reichhaltigen Pflanzenwelt zu fördern und dem Aussterben von Wildpflanzenarten und dem raschen Rückgang der genetischen Vielfalt entgegenzuwirken.

Die SKEW ist eine wissenschaftliche Kommission der Schweizerischen Botanischen Gesellschaft SBG und ist somit der Schweizerischen Akademie für Naturwissenschaften angegliedert.

Die aktuelle Präsidentin ist Frau Dr. Catherine Lambelet vom Botanischen Garten Genf. Serge Buholzer der Agroscope Reckenholz und Guido Maspoli des botanischen Gartens des Kanton Tessin teilen sich das Vizepräsidium.

Die Mitglieder sind Vertreter von Botanischen Instituten der Universitäten, Botanischen Gärten, kantonalen Naturschutzfachstellen, Bundesamt für Umwelt BAFU, Pro Natura, Zentrum des Daten-Verbundnetzes der Schweizer Flora ZDSF und Eidgenössischen Forschungsanstalten (RAC, Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL).

Die SKEW unterhält ein Sekretariat, das sich an der ACW in Nyon (VD) befindet und hauptsächlich vom BAFU finanziert wird. Seine Hauptaufgaben sind Information und Vermittlung sowie Koordination im Bereich der Erhaltung der Wildflora in der Schweiz. Sibylla Rometsch (dipl. Biologin UNIL) betreut das Sekretariat; Saskia Godat (dipl. Biologin UNIL) ist ihre Mitarbeiterin.

Organisation, Aufgaben und Finanzierung der Kommission und des Sekretariats sind im Reglement festgehalten.

Seit 1999 ist der Kommission ein Forum angeschlossen, in das sich alle Personen beim Sekretariat einschreiben können, die über die Arbeiten der SKEW informiert werden möchten.

Die nationalen Gesetze und internationalen Überereinkommen geben die Rahmenbedingungen der Kommissionsarbeiten. Mit ihren Aktivitäten trägt die SKEW zur Umsetzung der Konvention über die biologische Vielfalt (Konvention von Rio 1992) bei, welche die Schweiz 1994 ratifiziert hat.