Glossar und Abkürzungen

Einheimische Arten (au sens large) :
Pflanzenarten, die ohne Zutun des Menschen eingewandert sind (Idiochorophyten, Indigene) und solche, die vor ca. 1500 n. Chr. eingebracht worden sind (Archäophyten); Ausnahmen gelten für einige, seit langem eingebürgerte Wiesen-Kulturpflanzen

Neophyten :
Pflanzenarten, die nach ca. 1500 n. Chr. eingebracht worden sind.

Invasive Neophyten :

Arten, die sich so stark und rasch ausbreiten, dass sie viele andere für den betreffenden Lebensraum charakteristische Arten verdrängen.

Schwarze Liste :
Verzeichnis invasiver Neophyten, die erwiesenermassen Schäden im Bereich Biodiversität, Gesundheit und/oder Ökonomie anrichten. Die Ausbreitung dieser Arten muss unbedint unterbunden werden.

"Watch List" oder Beobachtungsliste :
Verzeichnis invasiver Neophyten, die das Potential haben Schäden anzurichten. Die Ausbreitung muss zumindest beobachtet werden. 

Basissaatgut :
Ursprünglich in der Natur geerntete Samen einheimischer Arten zwecks nachheriger Vermehrung; die Ernte hat von mindestens 40 Individuen zu erfolgen (bei seltenen und bedrohten Arten siehe "Empfehlungen für eine sachgerechte ex situ-Kultur und Wiederansiedlung bedrohter einheimischer Wildpflanzenarten", SKEW 1997.

Mischung :
Eine qualitativ und quantitativ definierte Artenzusammensetzung, die in ihrer Eignung geprüft wurde und die als solches gehandelt wird .

Heugrassaat :
Bei der Heugrassaat stammt das Saatgut direkt aus einer artenreichen Wiese in der Umgebung der Begrünungsfläche. Die Pflanzen werden bei Samenreife gemäht und direkt auf die zu begrünende Fläche gebracht (für weitere Informationen: Dietl et al., 2001)

Heublumen :
Ansaat mit Samen aus einem Heuschober


  • AGFF   
    Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaues

  • ACW   
    Agroscope Changins-Wädenswil

  • AGRIDEA   
    -Lausanne : Service de vulgarisation agricole
    -Lindau : Landwirtschaftliche Beratungszentrale

  • ART
    Agroscope Reckenholz-Tänikon

  • Bioterra/VNG
    Für garten, Natur und Landwirtschaft. Bioterra schloss sich 2008 mit dem Verband natur garten und dem Verein Schweizer Biogärtnereine zusammen.

  • CJBG
    Conservatoire et Jardin botaniques de la Ville de Genève

  • CMEA
    Centrale des moyens d'enseignement agricole, Zollikofen

  • SHL
    Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft Zollikofen




Verwendete Artnamen:
Die Artnamen richten sich nach dem  Synonymie-Index der Schweizer Flora SISF (Aeschimann & Heitz, 2005) bzw. nach der Flora Helvetica (Lauber & Wagner, 2007).