In unserem täglichen Leben geht es manchmal ziemlich hektisch zu. Unsere Blicke sind meist auf das Smartphone gerichtet und der Sinn für die Umwelt geht mehr und mehr verloren. Vor allem, wenn das Leben überwiegend in der Großstadt stattfindet, können Grünflächen eher selten sein. Zwar werden wir durchgehend in den Nachrichten über die Umweltfolgen informiert, aber unser wirkliches Bewusstsein für die Natur geht verloren.

Dieser Wandel geht natürlich auch nicht an unseren Kindern spurlos vorbei. Die Zeiten, in denen Kinder noch den Namen der Bäume wissen, sind schon länger vorüber. Es mag sein, dass einzelne Kinder tatsächlich noch wissen, wie ein Weihnachtsbaum richtig heißt. Nur nimmt die Zahl der Personen dramatisch ab.

Kinder besitzen normalerweise einen angeborenen Drang die Welt zu erkundigen. Wir Erwachsene neigen leider dazu, diesen natürlichen Drang zu unterdrücken. Bleibt das Kind stehen, um die Blumen genauer zu begutachten, zerren wir es weg, weil wir Zeitdruck haben.

Um diesem Phänomen ein wenig entgegenzuwirken, ist es ratsam, vermehrt schon mit den Kleinen in den Wald zu gehen und das Kind mal Kind sein zu lassen. Was es noch für Methoden gibt, die Schönheit unserer Wälder wieder kennenzulernen wollen wir uns näher anschauen.

Kleine Dinge reichen schon aus

Meistens, wenn eine Situation geändert werden soll, neigen wir dazu, drastische Schritte zu gehen. Quasi das bekannte von 0 auf 100. Kleine Schritte, wie der tägliche Spaziergang nach dem Essen, zusammen mit den Kindern würde schon deutlich mehr Vorteile bringen. Wichtig wäre dabei der Faktor Zeit. Wird ein Spaziergang unternommen, sollte kein Zeitdruck entstehen, um die Natur und alles was dazu gehört, erkunden zu können.

Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern kann die frische Luft neue Kräfte entfachen. Nach dem kleinen Ausflug sind Gespräche nützlich, um das Gesehene zu verarbeiten. Ob Malstunden oder ein gemeinsames Erlebnistagebuch schult zudem auch die kognitiven Fähigkeiten.

Nachhaltige Bastelstunden mit gesammelten Ästen steigern zudem die Motivation und sorgen für ein nachhaltiges Erlebnis.
Auch als Geschenk eignen sich die gesammelten Objekte perfekt.

Der Aufwand, Kinder vom Fernseher oder der Konsole zu befreien, hält sich somit stark in Grenzen.

Neue Hobbys entdecken

Ob Fahrrad fahren, Joggen oder Wandern. Hobbys, die an der frischen Luft stattfinden, stärken nicht nur das Immunsystem, sondern erfüllen auch eine wunderbare Vorbildfunktion. Weg von den schlechten Gewohnheiten und hin zu einem gesunden Lebenstil.

Um ein bisschen inspiriert zu werden, zeigen verschiedene Videos was es alles zu entdecken gibt und wie schön die Natur sein kann.